Sportjugend und Schleswig-Holstein Netz AG zeichnen fünf besonders engagierte Vereine mit Starter-Paketen „Kein Kind ohne Sport!” aus.

 

 Fünf engagierte Sportvereine freuen sich über ein Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“.

Die Sportjugend Schleswig-Holstein und die Schleswig-Holstein Netz AG überreichten der FT Eintracht Rendsburg, dem SFC Eiderstadt/Rendsburg, dem TSV Friedrichsberg-Busdorf, dem TSV Vineta Schacht-Audorf sowie dem TuS Jevenstedt im Rahmen des

Schleswig-Holstein Netz Cup jeweils ein Starter-Paket, um die Vereine für deren außerordentliches Engagement zugunsten sozial benachteiligter Kinder auszuzeichnen.

Auch der Kreissportverband Rendsburg-Eckernförde war bei der Verleihung vertreten, um den Einsatz der Vereine zu würdigen.

Die Starter-Pakete werden von der Sportjugend Schleswig-Holstein mit Unterstützung der Schleswig-Holstein Netz AG an Initiativen gegen Zugangshürden im Sport verliehen. Sie sollen es den Sportvereinen ermöglichen, ihre Initiative zu starten oder durch einen neuen

Förderaspekt zu erweitern. Gerade auch bei der Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in den organisierten Sport, stellen die Starter-Pakete eine hilfreiche Unterstützung dar. Sie bestehen aus einem zweckgebundenen finanziellen Zuschuss, Sportmaterialien, einem Beratungsangebot und Fortbildungsgutscheinen im Gesamtwert von etwa 450,- Euro.

„Die Starter-Pakete sollen Unterstützung und Ansporn für die an der Initiative mitwirkenden Personen sein, um dieses großartige soziale Engagement fortzuführen und weiter durchzustarten“, hob Marion Blasig, stellvertretende Vorsitzende der Sportjugend

Schleswig-Holstein, den zusätzlichen Wert der Pakete hervor.

Die FT Eintracht Rendsburg, der SFC Eiderstadt/Rendsburg, der TSV Friedrichsberg-Busdorf, der TSV Vineta Schacht-Audorf sowie der TuS Jevenstedt gehören zu jenen Sportvereine, die sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren.

Im Rahmen eines vielfältigen Engagements verfolgt man dort das

Ziel, allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen anzubieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen

finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben.

 

Die FT Eintracht Rendsburg engagiert sich aktiv für die Integration im Sport und verfügt sogar über einen eigenen Integrationsbeauftragten im Vorstand. Durch verschiedene Kooperationen mit Kindergärten und Schulen sowie die Einbindung mehrsprachiger Übungsleiter, werden gerade auch Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gut

in das Vereinsleben integriert. Die Beteiligung des Vereins an sozialen Projekten und Ferienangeboten ebnet immer wieder jungen Menschen den Weg in den organisierten Sport.

 

Der SFC Eiderstadt/Rendsburg macht sich in besonderem Maße für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund stark. Dabei ist der Verein besonders im Bereich des Tanzens aktiv. Aber auch weitere Alternativen wie Volleyball oder Badminton gehören zu den Sportangeboten des Vereins. Um gerade auch Kinder und Jugendliche für den Vereinssport zu begeistern, veranstaltet man außerdem Integrationssportfeste und beteiligt sich aktiv an verschiedenen Großveranstaltungen.

 

Der TSV Friedrichsberg-Busdorf bietet jungen Menschen in sechs verschiedenen Sportarten Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten. Ergänzend dazu gründete der Verein eine offene Ballsportgruppe, um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund für die Teilnahme an Angeboten des organisierten Sports zu begeistern. Durch die Beteiligung an einem örtlich aktiven Netzwerk können gerade junge Migrantinnen und Migranten immer wieder für den Vereinssport gewonnen werden.

 

Der TSV Vineta Schacht-Audorf organisiert traditionell mehrere Veranstaltungen pro Kalenderjahr, um alle interessierten Kinder und Jugendlichen aktiv in das Vereinsleben einzubinden. Beispielsweise veranstaltet man regelmäßig einen Schnuppernachmittag, in

dessen Rahmen alle Kinder die vielfältigen Vereinsangebote kennenlernen und ausprobieren können. Damit auch den neu in die örtliche Gemeinschaft aufgenommenen Flüchtlingen und Asylbewerbern die Teilnahme an den Vereinssportangeboten ermöglicht werden kann, initiierte der Verein ein eigenes Förderungsmodell.

 

Der TuS Jevenstedt legt einen besonderen Fokus auf die vereinseigene Jugendarbeit. Im Rahmen verschiedener Kooperationen mit Kindergärten und Schulen werden Kinder

bereits im jungen Alter für ein aktives und sportlich geprägtes Leben im organisierten Sport begeistert. Darüber hinaus werden die interessierten Kinder und Jugendlichen dazu animiert, die vielfältigen Vereinsangebote auszuprobieren. Außerdem beteiligt sich der

TuS an Aktionen wie dem „Ferienpass“, um jungen Menschen eine sportlich aktive Freizeitgestaltung zu ermöglichen.

 

Interessierte Vereine und Verbände, die ebenfalls ein Starter-Paket erhalten möchten, können sich jederzeit direkt an die Sportjugend wenden. Weitergehende Informationen sind auf der Homepage zu finden.

Die Initiative „Kein Kind ohne Sport!“ ist eine von der Sportjugend Schleswig-Holstein im Landessportverband und ihren Mitgliedsorganisationen gestartete, landesweite Informations- und Vernetzungskampagne. Schirmherr ist der Minister für Inneres und

Bundesangelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein. Mit der Initiative sollen Sportvereine zum Aufbau regionaler Initiativen motiviert werden, um mehr Kindern und Jugendlichen den Zugang in den organisierten Sport zu ermöglichen.

Unter dem Dach der Kampagne sind die von der Schleswig-Holstein Netz AG geförderten Starter-Pakete ein wichtiger Baustein.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Malena Kittmann, Telefon: 0431-6486-138,

E-Mail: malena.kittmann@sportjugend-sh.de

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Mickey Orange (Donnerstag, 02 Februar 2017 21:25)


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